ÜBER UNS



Der Verein


Goldbergkunst wurde im September 2011 von einer kleinen Gruppe Goldberger gegründet. Unsere Überzeugung war und ist, dass Kunst und Kultur eine wichtigen Beitrag zum Leben aller Menschen leisten und die Lebensqualität in unserer Region nachhaltig verbessern können. 


Wir wollen


  • KünstlerInnen Ausstellungs- und Arbeitsmöglichkeiten in Goldberg schaffen,
  • Kunst und KünstlerInnen für Bewohner und Besucher der Region erlebbar machen,
  • Goldberg als einen Ort etablieren in dem zeitgenössische Kunst ein Zuhause hat, und
  • einen Beitrag zur Reflexion der sozialen und kulturellen Geschichte der Region leisten.

Diese Webseite soll Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, was wir bislang getan haben, um unsere Ziele zu erreichen. Über Ihre Anregungen, Ideen, oder gar Mitarbeit würden wir uns sehr freuen.


Für unser Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm sind wir immer an Vorschlägen und/oder Bewerbungen aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik und Literatur interessiert. Unsere Vorausplanung liegt für Ausstellungen bei etwa 20 Monaten; für Konzerte und Lesungen ist kurzfristigere Planung möglich.


Goldbergkunst e.V. ist unter der Nummer 9VR775 beim Amtsgericht Parchim in das Vereinsregister eingetragen. Dem Organisationskomitee des Vereines gehören Birgit Schröder (Koordinatorin), Gerhard Stromberg (stellv. Koordinator und Kurator), Kai Hohlfeld (Finanzen) und Dr. Brigitte Engelmann (Schriftführung) an.



Mitgliedschaft


Alle Mitglieder des Verein arbeiten ehrenamtlich, d.h. ohne jegliche materielle Vergütung. Für das Gelingen der vergangenen Ausstellungs-Saison haben unsere Mitglieder und Unterstützer mindestens 1400 freiwillige Arbeitsstunden geleistet, wovon etwa 900 auf handwerkliche Arbeiten, Organisation, Konzeption, Gestaltung und Werbung fielen und etwa 500 Stunden auf Galerie-Begleitung.


Indem Sie bei uns Mitglied werden, unterstützen Sie diese Arbeit.


Wie weit Sie sich als Mitglied im Verein engagieren möchten, liegt ganz bei Ihnen. Wir freuen uns über jeden Mitgliedsbeitrag der hilft, unsere Aktivitäten zu finanzieren. Darüber hinaus sind wir aber auch für Mithilfe bei der täglichen Arbeit des Vereins dankbar.


Die Jahres-Mitgliedsbeiträge sind erschwinglich:

€36,00   Einzelmitgliedschaft

€18,00   ermäßigte Einzelmitgliedschaft

€15,00   jedes weitere Familienmitglied voll

€7,50     jedes weitere Familienmitglied ermäßigt

€150,00 Firmen und Institutionen



Spenden


Goldbergkunst e.V. ist vom Finanzamt Schwerin als gemeinnütziger Verein anerkannt. Spenden an den Verein sind steuerlich abzugsfähig.


Goldbergkunst e.V.

IBAN DE16 1405 1362 1600 0556 44

BIC NOLADE21PCH

Sparkasse Parchim-Lübz



post@goldbergkunst.de

Heinrich Eingrieber

Blick auf die evangelische Kirche Goldberg

o.D.

Ölskizze auf Pappe

33,5 cm x 46,5 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

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HEINRICH & LOTTE EINGRIEBER


Die hier gezeigten Bilder sind von Heinrich & Lotte Eingrieber. Das Künstlerehepaar lebte von den 20er bis in die 70er Jahre in Goldberg. Noch heute sind der Einfluß und das Vermächtnis der Eingriebers in der Stadt spürbar und verdeutlichen, wie nachhaltig Kunst und Kultur wirken können.


Das Natur-Museum Goldberg besitzt eine umfangreiche Sammlung an Arbeiten der Eingriebers, von denen etliche in der Dauerausstellung des Museums zu sehen sind.


Mehr Informationen über das Naturmuseum finden sie hier: 

www.amt-goldberg-mildenitz.de 

Lotte Eingrieber

Blick aus dem Fenster

o.D.

Öl auf Pappe

27,5 cm x 21 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

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Heinrich Eingrieber

Die Goldberger Sägerei Behrendt

o.D.

Ölskizze auf Pappe

47 cm x 34 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

Open

Heinrich Eingrieber

Getreidefeld mit Hocken

o.D.

Ölskizze auf Pappe

29 cm x 38,3 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

Open

Heinrich Eingrieber

An der Dobbiner Plage

o.D.

Öl auf Pappe

27,7 cm x 37,7 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

Open

Lotte Eingrieber

Die Prinzessin und der Frosch

o.D.

Ölskizze auf Pappe

24 cm x 17 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

Open

Heinrich Eingrieber 

Mädchenportrait

o.D.

Ölskizze auf Pappe

34,5 cm x 48,5 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

Open

Lotte Eingrieber

Stilleben mit Krug und roter Vase mit Lampionblumen

o.D.

Öl auf Pappe

35 cm x 49,5 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

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Heinrich Eingrieber

Malerin im Studio

o.D.

Öl auf Pappe

35 cm x 25,5 cm


© 2013, Sammlung Natur-Museum Goldberg

Open

HEINRICH & LOTTE EINGRIEBER

Roswitha von Pich Lipinski


HEINRICH KARL AUGUST MAX EINGRIEBER wurde am 20. Januar 1896 als Sohn des Schuhmachermeisters Adolf Eingrieber in Goldberg geboren. Nach Abschluss der Volksschule trat er bei seinem Onkel in Goldberg in die Malerlehre ein. Er bestand die Gesellenprüfung und arbeitete als Malergeselle bis er 1915 zum Militärdienst einberufen wurde. Nach einer schweren Verwundung wurde er 1917 als 100% Schwerbeschädigter entlassen. Mit Hilfe von Stipendien der Stadt Goldberg und des Landes Mecklenburg konnte er von 1920 bis 1925 die Hochschule für Bildende Kunst in Weimar besuchen. Er studierte u.a. bei Prof. Max Thedy Porträtmalerei und kehrte 1925 nach Goldberg zurück, um hier als Kunstmaler zu wirken.


Neben seiner künstlerischen Tätigkeit hat er sich durch sein heimatgeschichtliches Wirken in vielen Fachbereichen großes Ansehen erworben. Er war Mitarbeiter des mecklenburgischen Volkskundlers Prof. Richard Wossidlo und hat in volkskundlichen, urgeschichtlichen und denkmalpflegerischen Bereichen gearbeitet. Mit der Gründung des Goldberger Heimatmuseums im Jahre 1927, welches von ihm bis 1960 geleitet wurde, hat er sich ein bleibendes Denkmal gesetzt. Trotz Erkrankung während der letzten Lebensjahre blieb er bis zu seinem Tod am 19. Januar 1979 dem Heimatmuseum eng verbunden. Sein künstlerischer rund wissenschaftlicher Nachlass wird heute im Natur-Museum Goldberg bewahrt.


LOTTE EINGRIEBER wurde am 23. Januar 1900 in Charlottenburg (bei Berlin) als Katharina Charlotte Klara Schrammen geboren. Wie Heinrich Eingrieber studierte auch sie an der Hochschule für Bildende Kunst in Weimar. Lotte Schrammen heiratete 1925 in Weimar ihren Kommilitonen Heinrich Eingrieber und ist den Goldbergern als Lotte Eingrieber bekannt. In ihren Zeichnungen und Karikaturen kommen Lebensfreude und Humor zum Ausdruck. Diesen Humor hat Lotte Eingrieber trotz einer schweren Krankheit, sie war fast 20 Jahre durch eine Lähmung ans Bett gefesselt, nie ganz verloren. Aus Liebe zu ihrem Mann, mit dem sie eine sehr gute Ehe führte, hat sie auf ihre künstlerische Laufbahn verzichtet. Am 15. Mai 1975 verstarb Lotte Eingrieber.


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Roswitha von Pich Lipinski ist Leiterin des Natur-Museums Goldberg

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