FILM & SYMPOSIUM

FREIES LAND

22.6.2013




Der nach "Die Mörder sind unter uns" (Regie: Wolfgang Staudte /15.10.1946) als zweiter uraufgeführte Film der DEFA (18.10.1946) ist für mich ein wahrhaft erstaunliches Werk. Wobei es nicht um eine neue Legendenbildung gehen kann, sondern um eine Rehabilitation. Um die gerechte Wertung eines in dieser Form einzigartigen Versuches, Zeitgeschichte zu bewältigen – unmittelbar, ungesichert durch Distanz, Erfahrung, auch komplexes Wissen. Soziale Prozesse fast noch im Moment ihres Werdens. Film als Chronik, als eine Art visuelles Tagebuch.


Fred Gehler

FREIES LAND

Szene mit Ursula Voss (Mitte)


Bildquelle:

Deutsches Filminstitut, Frankfurt

© DEFA-Stiftung, Berlin

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FREIES LAND

Szene mit Fritz Wagner, Ursula Voß (vorne)


Bildquelle:

Deutsches Filminstitut, Frankfurt

© DEFA-Stiftung, Berlin

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FREIES LAND

Szene mit Elfriede Dugal (links), Ursula Voß (2.v.l.)


Bildquelle:

Deutsches Filminstitut, Frankfurt

© DEFA-Stiftung, Berlin

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FREIES LAND 

Spielfilm - SBZ, 1946, s/w, 77 min.


REGIE 

Milo Harbich


PRODUZENT 

DEFA-Studio für Spielfilme


DREHBUCH 

Milo Harbich, Kurt Hahne


KAMERA 

Otto Baecker

 

MUSIK 

Werner Eisbrenner


DARSTELLER

Ursula Voß (Frau Jeruscheit), Fritz Wagner (Neubauer Jeruscheit), Herbert Wilk (Bürgermeister Siebold), Hans Sternberg (Altbauer Strunk), Aribert Grimmer (Altbauer Melzig), Peter Marx (Neubauer Schulzke), Oskar Höcker (Neubauer Kubinski), Elfriede Dugall (Küchenmädchen), Kurt Mikulski (Siedler), Albert Arid, Hans Ulrich, Karl Platen


SYNOPSIS

Endlich sind sie in einem kleinen Dorf angekommen. Männer, Frauen und Kinder, denen das Grauen des Krieges anzusehen ist. Unter ihnen die Neubäuerin Jeruscheit mit ihren Kindern. Der Mann gilt als vermisst. Eines Tages fragt ein Heimkehrer nach den Jeruscheits. Der Irrweg einer Familie ist beendet.


Das Symposium zu FREIES LAND ist noch in Vorbereitung. Wir informieren Sie gerne über den Planungsverlauf und sind an Beitragsvorschlägen sehr interessiert. Sollten Sie also Vorschläge für oder Interesse an unserem Symposium haben, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Sie erreichen uns hier: post@goldbergkunst.de oder unter der Telefonnummer 0151 27584744.

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