Eröffnung am 5. August, 19:00 Uhr,  in der Galerie:

GABRIELA BUJACK

MIT PAPIER / AUF PAPIER / AUS PAPIER

Gabriela Bujack kreiert seit vielen Jahren Papierarbeiten, die sowohl auf der Tradition des japanischen Origamis als auch der europäischen Papierfaltkunst basieren. Ihre oft großformatig und skulpturell angelegten Arbeiten treten in spielerischen Dialog mit dem auf sie fallenden Licht und vermitteln, handwerklich faszinierend ausgeführt, zutiefst meditative Qualitäten.

Die Ausstellung bleibt bis zum 30. September 2016 geöffnet. 

Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr oder nach Vereinbarung.


JULIAN KHOL

JETZT / NICHT JETZT

4. Juni bis 31. Juli 2016


SO LEICHT - SO SCHWER

(Link zu einer Besprechung der Ausstellung in der Schweriner Volkszeitung von Monika Maria Degner.)


JULIAN KHOL

(Link zur Webseite)

Abbildung:

Julian Khol, ohne Titel, Weinberg, 2015, Öl und Ölstift auf Leinwand, 150 cm x 180 cm




JANKA SIMOWITSCH / PIANO

JANKA SIMOWITSCH
KLAVIERKONZERT
MIT WERKEN VON BEETHOVEN, CHOPIN, COUPERIN & RACHMANINOFF
15. Mai 2016, 17:00 Uhr
im Atrium der Walter-Husemann-Schule
John-Brinckman-Str. 39, 19399 Goldberg


Janka Simowitsch

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In der Dorfkirche Woosten, 19399 Woosten:

JOHANNA NIKULSKI-DIRKS 
MALEREI

14. Mai bis 12. Juni 2016 
in der Dorfkirche, 19399 Woosten


In den Bildern von Johanna Nikulski-Dirks schwebt die Braut zwischen zwei Welten. Es geht um den magisch-religiösen Aspekt einer Grenzüberschreitung, um aneinandergrenzende Territorien, um das Verlassen des einen und um das Betreten eines neuen Raumes. Ein weißes Kleid, ein Strauß und ein Schleier markieren den Übertritt über die Grenze. 

 Während des Pflingst-Wochenendes ist die Ausstellung, ausserhalb der Gottesdienst-Zeiten, ganztägig geöffnet. Danach bleibt sie während der Öffnungszeiten der Kirche oder nach Vereinbarung zugänglich.


Johanna Nikulski-Dirks

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In der Galerie:

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Bis zum 29. Mai in der Galerie:



EDEN

KURATIERT VON SVEN OCHSENREITHER


Der Garten EDEN ist sowohl kultur- und religionsgeschichtlich als auch kunsthistorisch ein feststehender Begriff. Als abgeschlossene Form, etwa im Sinne des Hortus conclusus, beinhaltet EDEN gleichermaßen die Vorstellung vom irdischen Paradies, wie die des unvermeidbaren Sündenfalls. Eben in jenem Spannungsfeld, nämlich dem unmittelbaren Nebeneinander von Utopie und Wirklichkeit, bewegte und bewegt sich die Kunst – gestern wie heute.  

Die Grenzen zwischen Malerei, Zeichnung und Collage überschreitend, gewähren Sylvia Dallmann, Heyko Dobbertin und Jakob Roepke Einblick in schaurig schöne Bildwelten, die in Form und Inhalt das Motiv der Darstellung des Paradiesgartens variieren.

25. MÄRZ BIS 29. MAI 2016 - Geöffnet Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 15:00 bis 17:00 Uhr.


EDEN | SYLVIA DALLMANN | MALEREI

EDEN | HEYKO DOBBERTIN | MALEREI

EDEN | JAKOB ROEPKE | COLLAGE

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Was war:



HALTUNG BEWAHREN

Kuratiert von Gerhard Stromberg

KRISTINA ANDRES | HEYKO DOBBERTIN | IVANA GRIMMOVÁ | EDINA JELÍNKOVÁ-ŠRŮTKOVÁ | HANIF LEHMANN | ANKE MEIXNERSVEN OCHSENREITHER | FABRIZIO PANATTONI | KÄTHE PESSARA FLORIAN RICHTER | GREGOR SCHMOLL | VÁCLAV ALOIS ŠRŮTEK | IRIS VITZTHUM | WIEL WIERSMA | GABRIELE WORGITZKI

12. SEPTEMBER BIS 29. NOVEMBER 2015 - Geöffnet Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 15:00 bis 17:00 Uhr

„Worum es geht?“ – Novalis stellte diese Frage gegen Ende des 18. Jahrhunderts in einem Brief und beantwortete sie, viele blumige Sätze später, mit den beiden schlichten Worten „Haltung bewahren.“ Dieses Zitat ist also der Titel unserer Ausstellung. Das Plakat zeigt eine Rückenansicht Caspar David Friedrichs, gezeichnet während einer gemeinsamen Wanderung durch das Riesengebirge von Georg Friedrich Kersting. Ein Satz von Georg Baselitz, der mich seit meiner Jugendzeit begleitet, bildet schließlich das Motto der Ausstellung (und hat bereits vorab für einige ärgerliche Reaktionen gesorgt).  Lassen Sie ihn mich hier noch einmal zitieren. Baselitz sagte: „Der Künstler arbeitet verantwortungslos. Seine gesellschaftliche Bindung ist asozial, seine einzige Verantwortlichkeit ist Haltung, und diese der Arbeit gegenüber.“

Der erste Anlass für diese Ausstellung war Ärger, denn gegen Ende 2012 ging es in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Caspar-David-Friedrich-Gedenkrummel los. Fast wöchentlich kamen bei uns Mails, Briefe, ja sogar Päckchen an, die dazu aufriefen, bei dieser Kirmes mitzumachen. Aus allen Ateliers krochen Künstlerinnen und Künstler, die plötzlich,„Positionen“ bezogen, die Ihnen, wie sie glaubten, ein Anrecht darauf gaben, am Caspar-David-Friedrich-Kuchen mitzuknabbern, denn auch das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte seine „Kulturförderung“ früh auf das Gedenkjahr 2014 gerichtet. „Kulturförderung“ habe ich hier in Anführungszeichen gesetzt, denn dieser vom Land geförderte Kuchen kam vor allem durch den Tourismusverband auf den Tisch; einige „Kulturadministratoren“, – in der Politik würde man sie ehrlicherweise “Lobbyisten”, also demokratisch nicht kontrollierte Vertreter meist eigennütziger Interessen, nennen  – durften ab und an mitrühren und die Ränder der Schüssel abschlecken. Künstler dagegen waren bestenfalls als Kohlenträger vorgesehen. All das hat mich damals sehr geärgert und meine erste Reaktion war, eine Ausstellung zu machen, die Kunst und nicht Tourismusquoten in den Vordergrund stellen sollte.

Glücklicherweise ist Ärger kein haltbarer Beweggrund für jedwedes Handeln und in der Kunst, wo es für mich (ich hoffe, Sie verzeihen mir diese Bemerkung) ja auch um Schönheit geht, kann der häßliche Ärger natürlich keinen Bestand haben. Als er verflogen war, wurde die Freude darüber, dass Haltungen, deren Anfang man durchaus in der Frühromantik, also in der Zeit unmittelbar nach der Französischen Revolution, ausmachen kann, auch heute noch in der täglichen Praxis des Kunstmachens Bestand haben.

Die Frühromantik brachte eine neue Selbstauffassung für Künstlerinnen und Künstler. Wo sie vorher Feudal- oder Kirchenherren als bildnerische Vermittler von Machtinteressen gedient hatten, sahen sie sich im Verlauf von weniger als 50 Jahren, also geschichtlich gesehen, fast plötzlich, einzig auf sich und ihr Medium gestellt. Das änderte viel: Die Motive, die Ausdrucksweisen, die Haltung zu Gesellschaft und Staat, denn auf sich selbst gestellt sein, bedeutet eben auch frei sein. Die Motivation kommt nicht mehr aus dem Außen sondern aus einer inneren Notwendigkeit. Das eigene Leben und unsere Weltsicht bestimmen das künstlerische Handeln.

Es gibt atemberaubende Kuntswerke aus allen Epochen der Menschheit. Und doch kann ich mir selbst bei den überzeugendsten Werken von, sagen wir, Fra Angelico oder Hans Holbein die Frage nach dem “wer hat das bezahlt und wem hat es gedient” nicht verkneifen. Eine Frage, darin werden Sie sicher mit mir übereinstimmen, die sich bei der kleinen Kersting-Zeichnung in unserem Plakat nicht stellt. Mir stellt sich diese Frage auch bei keiner der hier ausgestellten Arbeiten.

Meine Begeisterung für die hier vorgestellten, so unterschiedlichen Werke und diejenigen, die sie geschaffen haben, kommt einzig aus der Ernsthaftigkeit, Rechtschaffenheit, dem Können und dem Wissen mit dem sie der Welt und ihrem Medium gegenübertreten.

Eben aus der Haltung, die sie für sich gefunden und bewahrt haben.


Gegen Ende der Ausstellung wird eine vollständige Dokumentation auf dieser Seite veröffentlicht werden. Kommen Sie also wieder.




KARL BERNHARD

EIN VERGESSENER MEISTER

4. JULI BIS 6. SEPTEMBER 2015
geöffnet Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen
15:00 bis 18:00 Uhr 


Für mehr Informationen, klicken Sie bitte

hier

(Link zum Magazin Momentum)




Lesung

MARION SKEPENAT

14. Juni 2015

17:00 Uhr
Goldbergkunst, Lange Strasse 90, 19399 Goldberg

Zum Abschluss der Ausstellung von Sven Ochsenreither wird Marion Skepenat aus ihren Büchern und einem unveröffentlichten Romanmanuskript lesen.

„Die Texte bersten geradezu von Erzähleinfällen, und doch beruhen sie auf sensibler Beobachtung und nüchterner Analyse der Realität.“  Wolfgang Gabler, Schweriner Volkszeitung

SVEN OCHSENREITHER

NEITHER ... NOR


FINISSAGE AM 14. JUNI 2015 ab 17:00 UHR

3. APRIL BIS 14. JUNI 2015

geöffnet Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen

15:00 bis 18:00 Uhr 

oder nach Vereinbarung.


Konzert

JANKA SIMOWITSCH
Klavier

24. Mai 2015

(Pfingstsonntag)

17:00 Uhr im Ballsaal von SCHLOSS PASSOW, Am Schloss 67, 19386 Passow

Der Eintritt zu diesem Konzert wird - wie immer - frei sein. Wir bitten jedoch um frühzeitige Reservierung, da nur hundert Sitzplätze zur Verfügung stehen. Reservieren können Sie per Telefon unter der Nummer 0151 2758 4744 oder schicken Sie uns einen Email.

Nach dem Konzert wird ein Abendessen mit der Künstlerin stattfinden. Bitte rufen Sie uns an, falls Sie daran teilnehmen möchten.




„Sie bestach dabei ebenso mit ihrer souveränen Virtuosität - kraftvoll und von zauberhafter Leichtigkeit zugleich - wie mit einer erstaunlichen Gestaltungskraft, die aus emotionaler Klugheit gespeist wird.

H.-J. Staszak, Ostsee-Zeitung




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